Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in für der Theorie der ultrakalten Gase

Universität Hannover

Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc, m/w/d) in der Theorie der ultrakalten Gase

(EntgGr. 13 TV-L, 100 %)

Am Institut für Theoretische Physik (AG Prof. Dr. Santos) der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover ist eine Stelle als Wissenschaftliche Mitarbeiterin oder Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc, m/w/d) in der Theorie der ultrakalten Gase (EntgGr. 13 TV-L, 100 %) zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen. Die Stelle ist zunächst auf 2 Jahre befristet, mit der Möglichkeit auf Verlängerung. Der Arbeitsort ist Hannover.

Ultrakalte Quantengase sind ein faszinierendes Forschungsfeld an der Schnittstelle zwischen Quantenoptik, Atomphysik und der Physik der kondensierten Materie. Diese Position wird sich mit der Physik von dipolaren Gasen befassen, einem der heutzutage aktivsten Bereiche auf diesem Gebiet. Neue experimentelle und theoretische Fortschritte im Bereich dipolarer Gase, in denen die Arbeitsgruppe beteiligt war, haben zu der ersten Realisierung von Supersoliden geführt, eine neue Form der Materie, die seit Langem gesucht wurde. In diesem Projekt, wird die erfolgreiche Kandidatin oder der erfolgreiche Kandidat die spannende Physik der dipolaren Supersoliden durch eine Kombination analytischer und numerischer Verfahren untersuchen. Mögliche konkrete Themen wären u.a. zweidimensionalen Supersoliden und supersolide Gemische.

Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Luis Santos ist Teil eines vibrierenden Forschungsumfeld inklusiver Kollaborationen mit Experimenten in ultrakalten Atomen, Molekülen und gefangenen Ionen. Die Arbeitsgruppe arbeitet in einem herausragenden nationalen und internationalen Forschungsnetzwerk und ist an bedeutenden großen kollaborativen Projekten beteiligt, wie z. B. der Exzellenzcluster “QuantumFrontiers“ und das „Quantum Valley Lower Saxony“.

Aufgaben

Der Aufgabenbereich umfasst die numerische Simulation dipolarer Gase unter realistischen Bedingungen und der Analyse von herausfordernden Problemen, wie u.a. die Entstehung ultradünner Quantentröpfchen in zweikomponentigen Kondensaten, zweidimensionale Supersoliden und die spannende neue Physik supersolider Gemische.

Einstellungsvoraussetzungen

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in Physik
  • Sehr gute Kenntnisse der Quantenphysik und der Physik der kondensierten Materie; vorherige Erfahrung im Bereich ultrakalter Gase ist gewünscht
  • Erfahrung in numerischen Simulationen
  • Hohes Maß an Engagement, eigenverantwortliches Arbeiten sowie Lernbereitschaft
  • Ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Sehr gute Englischkenntnisse (in Wort und Schrift)

Auf Wunsch kann eine Teilzeitbeschäftigung ermöglicht werden.

Die Leibniz Universität Hannover will die berufliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern besonders fördern und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben inkl. Forschungsinteressen, Lebenslauf und Referenzen) bis zum 15.03.2021 in elektronischer Form an

E-Mail: gina.gerlach@itp.uni-hannover.de

oder postalisch an:

Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
Institut für Theoretische Physik
Frau Gina Gerlach
Appelstraße 2
30167 Hannover

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Luis Santos (Tel.: +49 511 762-5890 oder E-Mail: santos@itp.uni-hannover.de). Weitere Informationen zur Arbeitsgruppe sind auf unserer Webseite zu finden unter: https://www.itp.uni-hannover.de/380.html

Informationen nach Artikel 13 DSGVO zur Erhebung personenbezogener Daten finden Sie unter https://www.uni-hannover.de/de/datenschutzhinweis-bewerbungen/.  

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