Durch mechanische Interaktionen werden grundlegende Funktionen der Zellen in einem Organismus reguliert und die Homöostase des Gewebes sichergestellt. Ein gestörtes Gleichgewicht der Zell-Zellhaftung kann zu arrhythmogener Kardiomyopathie oder Pemphigus führen, die das Herz bzw. die Haut betreffen und tödlich verlaufen können.
In zwei Laboren des Instituts für Anatomie und Experimentelle Morphologie ist jeweils eine Doktorand:innenstelle verfügbar. Die Stellen sind Teil einesstrukturierten Doktorand:innenprogramms am UKE.
Project overview
1) Zirkulierende und Lokale Faktoren der Immunantwort bei arrhythmogener Kardiomyopathie (PI Camilla Schinner)
Ziel des Projektes ist es, ein detailliertes Profil der Immunfaktoren und Immunzellen zu erstellen, die zur Entstehung der arrhythmogenen Kardiomyopathie (ACM) beitragen. Diese Daten sollen die Identifizierung neuer Krankheitsmechanismen und Therapieansätze unterstützen.
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2) Modulation des Energiestoffwechsels durch Desmosomen in der Haut und deren Relevanz für Hauterkrankungen (PI Volker Spindler)
In diesem Projekt werden Sie den Einfluss bestimmter Zelladhäsionsmoleküle auf den Energiestoffwechsel im Zell-, Gewebe- und Organismenkontext untersuchen. Ziel ist, das Zusammenspiel von Zell-Zell-Interaktionen und Glukosehomöostase in der Epidermis zu verstehen und dessen Beitrag zu blasenbildenden Hauterkrankungen und Differenzierungsstörungen der Haut zu evaluieren. Das Projekt baut auf kürzlich veröffentlichten Arbeiten der Gruppe auf ( Franz et al., 2024, Nature Commun ; Rathod et al., 2024, J Cell Biol )
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Die Positionen sind zum 01/06/2025 oder nach Vereinbarung mit 65% der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit und gemäß WissZeitVG für 3 Jahre befristet zu besetzen. Eine Verlängerung der Stellen ist möglich.
Wir leben Diversität und schätzen Vielfalt
Wir bieten ein Arbeitsumfeld, das unabhängig von Alter, Geschlecht, sexueller Identität, Behinderung, ethnischer und sozialer Herkunft oder Religion gleiche Chancen ermöglicht. Dieses bestätigen wir mit dem Beitritt zur Charta der Vielfalt. Wir streben ausdrücklich eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Führungspositionen an, insbesondere beim wissenschaftlichen Personal in Forschung und Lehre. Gleiches gilt im Falle einer Unterrepräsentation eines Geschlechts im ausschreibenden Bereich. Personen mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.