Professor/in für Cohabitation an der Städelschule Vollzeit-Professur Architektur / Freie Bildende Kunst, Cohabitation

Hochschule für Bildende Künste-Städelschule

Die Hochschule für Bildende Künste-Städelschule in Frankfurt am Main setzt sich seit 1817 für eine
gleichberechtigte, internationale, experimentierfreudige und unabhängige künstlerische Ausbildung
ein. Sie ist eine der renommiertesten Kunsthochschulen weltweit. Gesucht wird

eine*n Professor*in (d/m/w) für Cohabitation an der Städelschule
Vollzeit-Professur Architektur / Freie Bildende Kunst, Cohabitation

Die Städelschule sucht gemäß §§ 61 und 62 HHG (Hessisches Hochschulgesetz) eine*n
Professor*in, einzeln oder im Team, für das Fach Architektur mit dem Schwerpunkt Cohabitation.
Die W2-Professur (analog zur hessischen W-Besoldung und in einem Angestelltenverhältnis) zum
nächstmöglichen Zeitpunkt, spätestens ab dem 01. April 2022 für drei Jahre (Verlängerung möglich)
zu besetzen.

Gesucht werden Bewerber*innen mit innovativen Ansätzen zu Gebäudegegebenheiten, welche die
irreversiblen Auswirkungen auf den Planeten berücksichtigen und sich durch eine ehrgeizige
Forschungsplanung sowie ein ernsthaftes Engagement in der Lehre für Studierende auszeichnen.
Eine nachgewiesene Lehrerfahrung, die sich durch unkonventionelle Ideen von Raum und dem
Denken von Architektur in der Gesellschaft auszeichnet sowie mit Fragen der Verteilungs- und der
sozialen Gerechtigkeit beschäftigt, wird vorausgesetzt.

Beschäftigungsvoraussetzungen:

• Führung einer rigorose künstlerischen Architekturpraxis
• Einen der Anstellung angemessenen universitären Doktortitel oder Hochschulabschluss in
Bildender Kunst oder Architektur
• Verfügung über eine herausragende Qualifikation und Arbeitspraxis im Bereich der Bildenden
Kunst oder Architektur mit innovativer Umsetzung von alternativen Modellen
• Vorauschauendes Denken und Bezug zu politischen Diskursen zur Reflexion von
Rahmenbedingungen im öffentlichen Raum
• Im Sinne eines interdisziplinären Konzepts der künstlerischen Architektur ist der
Berührungspunkt zu diversen Wissens- und Technologiefeldern erwünscht
• Einen Nachweis über internationale berufliche Tätigkeit sowie eine Vision für die Pädagogik des
Zusammenlebens als neues innovatives Dossier der Hochschulforschung und -praxis
• Zugang zum Feld der künstlerischen Architektur und zu einem großen und vielfältigen Netzwerk
bzw. die Fähigkeit dieses auszubauen
• Nachweis der pädagogischen und didaktischen Eignung und mit Lehrerfahrung im tertiären
Sektor, sowie eine schriftliche Stellungnahme (max. 5 Seiten) zur Darstellung der eigenen
Lehrphilosophie
• Bereitschaft und Fähigkeit zur Interaktion mit den Professor*innen der Kunstgeschichte, -
theorie, -philosophie, des Kuratoriums, den Dozent*innen und den Mitarbeiter*innen der
Verwaltung, sowie zur Mitarbeit in Gremien
• Sehr gute Kenntnisse der englischen und/oder deutschen Sprache bzw. die Bereitschaft, die
anderen Sprachen zu erlernen
• Genderkompetenz im Sinne des Erkennens relevanter Genderaspekte und des
gleichstellungsorientierten Umgangs mit ihnen
• Kompetenz in Bezug auf Diskriminierung

Die Lehrverpflichtung umfasst den künstlerischen Einzelunterricht im zentralen Fach "Cohabitation"
im Bereich der künstlerischen Architektur / Freie Bildende Kunst gemäß § 4 Lehrverpflichtungssatzung der Städelschule.

Die Städelschule strebt eine Erhöhung des Frauenanteils im künstlerischen und wissenschaftlichen
Personal und in Führungspositionen an und fordert nachdrücklich zur Bewerbung von qualifizierten
Frauen auf, die bei gleicher Qualifikation bis zum Erreichen einer 50%-Quote in der jeweiligen
Personalkategorie bevorzugt berücksichtigt werden. Ebenso verpflichtet sich die Städelschule zu
antidiskriminierenden Maßnahmen in ihrer Personalpolitik.

Darüber hinaus ist die Städelschule bestrebt, möglichst barrierefreie Bewerbungs- und Arbeitsbedingungen zu schaffen. In diesem Rahmen unterstützt die Städelschule aktiv die Bewerbung von Menschen mit Behinderungen.
Bewerber*innen haben keinen Anspruch auf Erstattung von Reise- und Übernachtungskosten, die
im Rahmen des Aufnahmeverfahrens anfallen.

Hinweise zur Bewerbung: Die Bewerber*innen müssen die folgenden Unterlagen einreichen:

• Anschreiben
• Schriftliches Statement zu Ihrer Lehrvision und Ihren bisherigen pädagogischen Erfahrungen
(max. 5 Seiten)
• Aktueller Lebenslauf
• 3 Empfehlungsschreiben mit den Kontaktinformationen der Empfehlenden
• Liste mit aktuellen Publikationen

Bewerbungen müssen bis zum 30. September 2021 als einzelnes PDF an folgende E-Mail-Adresse
geschickt werden: personal@staedelschule.de mit dem Betreff: "Bewerbung W2-Professur für
Cohabitation an der Städelschule". Die Prüfung der Bewerbungen wird so lange fortgesetzt, bis die
Stelle besetzt oder die Ausschreibung geschlossen ist. Nach der ersten Sichtung der Bewerbungen
und vor der Einladung zu einem öffentlichen Vortrag sowie einem Gespräch vor dem internen
Gremium am 15. November 2021 können zusätzliche Unterlagen angefordert werden.

Mit dem Absenden Ihrer Bewerbung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zum
Zweck des Auswahlverfahrens elektronisch gespeichert und verarbeitet und nach Ablauf der
gesetzlichen Aufbewahrungsfrist gelöscht werden. Hier finden Sie unsere
Datenschutzbestimmungen: https://www.staedelschule.de/en/information/impressum
www.staedelschule.de www.portikus.de

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