Juniorprofessur für Ultrakurzzeitspektroskopie und Optoelektronik zweidimensionaler Nanomaterialien

Universität Tübingen

W1-Juniorprofessur für Ultrakurzzeitspektroskopie und Optoelektronik zweidimensionaler Nanomaterialien

Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät, Fachbereich Chemie

Bewerbungsfrist : 05.03.2021

An der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen ist im Fachbereich Chemie am Institut für Physikalische und Theoretische Chemie eine

W1-Juniorprofessur für Ultrakurzzeitspektroskopie und Optoelektronik zweidimensionaler Nanomaterialien (m/w/d)

zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen.

Die Besetzung erfolgt im Beamtenverhältnis auf Zeit, zunächst für vier Jahre. Eine Verlängerung um weitere zwei Jahre ist nach positiver Zwischenevaluation vorgesehen. Die konkreten Kriterien, die der Zwischen- und Endevaluation zugrunde gelegt werden, finden sich neben dem allgemeinen Qualitätssicherungskonzept unter folgendem Link: https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet/fakultaet/service-und-downloads/#c608605

Der Inhaber/Die Inhaberin der Juniorprofessur soll im Lehrangebot der Studiengänge Chemie und Nanoscience sowie in der Nebenfachausbildung in analytischer und physikalischer Chemie mitwirken. Die Lehrverpflichtung beträgt zunächst vier, nach positiver Zwischenevaluation sechs Semesterwochenstunden. Selbständige Forschungsaktivitäten im Bereich sollen die bestehenden Aktivitäten am Institut für Physikalische und Theoretische Chemie und der Core Facility LISA+ ergänzen und verstärken. Geeignete Bewerber/Bewerberinnen verfügen über international anerkannte Expertise im Bereich der Synthese und der ultrakurzzeitaufgelösten spektroskopischen Charakterisierung zweidimensionaler Nanostrukturen aus anorganischen Halbleitermaterialien. Klare Anknüpfungspunkte an die langjährige Expertise in den Bereichen der Nanooptik, der elektronischen Struktur von Oberflächen, der Sensorik und der Licht-Materie Interaktion sind besonders wünschenswert. Ebenfalls ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit des Stelleninhabers/der Stelleninhaberin mit anderen Instituten der Universität Tübingen erwünscht, beispielsweise mit der Anorganischen Chemie oder der Angewandten Physik. Der Inhaber/Die Inhaberin dieser Juniorprofessur soll sich durch die selbständige Wahrnehmung der der Hochschule obliegenden Aufgaben in Forschung und Lehre für die Berufung auf eine Professur an einer Universität oder gleichgestellten Hochschule qualifizieren. 

Voraussetzungen für eine Berufung sind eine herausragende Dissertation einschlägiger Ausrichtung und international beachtete Publikationen. Drittmitteleinwerbungen sowie Erfahrungen in der Lehre sind von besonderem Vorteil.

Die Universität Tübingen strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb entsprechend qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich um ihre Bewerbung. Qualifizierte internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen und einem Forschungskonzept sowie dem ausgefüllten Formular "Bewerbungsbogen" (unter: https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet/fakultaet/service-und-downloads/#c608605) werden zum 5. März 2021 in elektronischer Form (als ein Gesamt-PDF, max. 10 MB) erbeten an den stellvertr. Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, József Fortágh, der Universität Tübingen (careerspam prevention@mnf.uni-tuebingen.de). Rückfragen können ebenfalls an diese Adresse gerichtet werden.

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