Juniorprofessur für Digitalisierung und Politisches Verhalten

Ludwig Maximilians Universität München

Einrichtung
Sozialwissenschaftliche Fakultät - Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft
Besetzungsdatum
zum nächstmöglichen Zeitpunk
Ende der Bewerbungsfrist
25.10.2021
Besoldungsgruppe
W1

Am Geschwister-Scholl-Institut für Politikwissenschaft der Sozialwissenschaftlichen Fakultät ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Juniorprofessur (W1) auf Zeit (3 Jahre/tenure track nach W2) für Digitalisierung und Politisches Verhalten zu besetzen.

Die Professur beschäftigt sich aus vergleichender politikwissenschaftlicher Perspektive mit politischer Einstellungs- und Verhaltensforschung, unter Berücksichtigung und Verwendung neuer Formen von Digital Data. Im Zentrum stehen die Untersuchung von Fragen nach den sich wandelnden Determinanten politischen Verhaltens und die Ausdifferenzierung von Verhaltensrepertoires und deren politische Folgen. Erwartet wird, dass die Professur wichtige Beiträge zur theoretischen Fundierung der empirischen Untersuchung von Einstellungen und politischem Verhalten – Individualverhalten und/oder kollektives Verhalten in institutionellen, sozialen und organisationellen Kontexten – leistet. Methodisch soll die Professur Erkenntnismöglichkeiten, die sich mit den Begriffen Digitalisierung, Big Data und Computational Social Science verbinden, in Forschung und Lehre nutzen und vermitteln.

Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung und die besondere Befähigung zur wissenschaftlichen Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird. Sofern vor oder nach der Promotion eine Beschäftigung als wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. wissenschaftliche Mitarbeiterin (m/w/d) oder wissenschaftliche Hilfskraft erfolgt ist, sollen Promotions- und Beschäftigungsphase nicht mehr als sechs Jahre betragen haben.

Die Berufung erfolgt bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen in einem Beamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von drei Jahren. Bei positiver Evaluation ist eine Verlängerung um weitere drei Jahre möglich. Frühestens nach drei Jahren kann das Beamtenverhältnis auf Zeit nach positiver Evaluation der fachlichen, pädagogischen und persönlichen Eignung in ein Beamtenverhältnis auf Lebenszeit der Besoldungsgruppe W2 (Tenure) umgewandelt werden. War die Bewerberin oder der Bewerber (m/w/d) bereits bei der Berufung auf die Juniorprofessur Mitglied der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), ist die Wahrnehmung der Tenure-Option nur in besonderen Ausnahmefällen möglich.

Diese Tenure-Track-Professur wird durch das Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Tenure-TrackProgramm) gefördert.

Im Rahmen des LMU Academic Career Program besteht in besonderen Ausnahmefällen und bei herausragenden Leistungen in Forschung und Lehre die Möglichkeit einer späteren Anhebung der Professur von W2 nach W3.

Die LMU strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben.

Schwerbehinderte Personen werden bei im Wesentlichen gleicher Qualifikation bevorzugt.

Kontakt

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Urkunden, Schriftenverzeichnis) sind bis zum 25. Oktober 2021 beim Dekan der Sozialwissenschaftlichen Fakultät, Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München, einzureichen. Bitte schicken Sie zusätzlich die Bewerbungsunterlagen als EIN PDF an dekanat15@lmu.de.

Im Rahmen Ihrer Bewerbung auf eine Stelle an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) übermitteln Sie personenbezogene Daten. Beachten Sie bitte hierzu unsere Datenschutzhinweise gemäß Art. 13 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zur Erhebung und Verarbeitung von personenbezogenen Daten und die Datenschutzerklärung der LMU für den Internetauftritt. Durch die Übermittlung Ihrer Bewerbung bestätigen Sie, dass Sie die Datenschutzhinweise und die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen haben und mit der Datenverarbeitung im Rahmen des Auswahlverfahrens einverstanden sind.

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