Interne Stellenangebote finden Sie im Intranet.
Wettbewerb um Land: die Rolle des Nexus aus Nahrungsmitteln, Energie und Materialien bei der Bewältigung der Klima- und Biodiversitätskrise (C4LaNd)
Universität Hohenheim – Doppelabschluss mit der University of Melbourne, in Zusammenarbeit mit KIT
C4LaNd ist ein internationales DFG-Graduiertenkolleg, das sich mit einem „wicked problem“ befasst: Wie lassen sich die ständig steigenden und oft widersprüchlichen Anforderungen an Nutzflächen für die Produktion von Nahrungsmitteln, erneuerbaren Energien und Rohstoffen erfüllen und gleichzeitig die Biodiversität erhalten sowie Maßnahmen gegen den Klimawandel ergreifen? Das gemeinsame Forschungsprogramm bietet Doktorandenstellen am KIT, an der UHO und an der UoM und deckt die Natur- und Sozialwissenschaften sowie die Wirtschaftswissenschaften ab. Das Programm zielt darauf ab, qualitativ hochwertige, koordinierte Forschung zu liefern, um dazu beizutragen, dass die Landnutzung Teil der Lösung für die Klima- und Biodiversitätskrisen wird und nicht deren Hauptursache.
Das Qualifizierungsprogramm umfasst Schulungen zu zentralen akademischen Kompetenzen und zur Karriereentwicklung sowie Workshops, die das Nexus-Denken und das Peer-to-Peer-Lernen fördern. Die Promovierenden absolvieren zudem einen einjährigen Forschungsaufenthalt im Ausland in Australien oder Deutschland. Dadurch können sie von den sich ergänzenden Fachkenntnissen innerhalb von C4LaNd profitieren. Außerdem erhalten sie einen Doktortitel von beiden Institutionen. Die erste Kohorte von zwölf Promovierenden in Deutschland und zwölf Promovierenden in Melbourne wird im Herbst 2026 beginnen.
Doktorandenprojekt an der Universität Hohenheim:
Machbarkeit der Ausweitung neuartiger Landnutzungssysteme
Betreuer: Prof. Dr. Thomas Berger und Dr. Christian Troost, Hans-Ruthenberg-Institut, Ökonomik der Landnutzung, Universität Hohenheim
Motivation:
Um den Herausforderungen der Landnutzung zu begegnen, wird eine breite Palette neuartiger landwirtschaftlicher Ansätze gefördert, darunter agroökologische Ansätze (z. B. diversifizierte und ressourcenschonende Systeme) sowie Hightech-Lösungen (z. B. digitale und Präzisionslandwirtschaft). Während diese Systeme in Pilotprogrammen oder unter Versuchsbedingungen vielversprechende Ergebnisse zeigen, ist ihr Potenzial für eine Ausweitung auf Betriebs- und Landschaftsebene oft unklar. Dieses Projekt wird untersuchen, unter welchen Bedingungen diese neuartigen Landnutzungssysteme in größerem Umfang übernommen werden können, sowie die Faktoren, die ihre Übertragbarkeit ermöglichen oder behindern.
Forschungsschwerpunkt:
Der genaue Schwerpunkt und die Gestaltung der Fallstudien werden auf den Hintergrund und die individuellen Interessen sowie das C4LaNd-Forschungsprogramm hin zugeschnitten. Indikative Forschungsfragen sind:
Methoden und Daten:
Das Projekt kombiniert quantitative und qualitative Ansätze mit einem starken Fokus der Analyse auf Betriebsebene:
Anforderungen:
Beschäftigungsbedingungen:
Gehalt und Sozialleistungen richten sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (Besoldungsgruppe E13 TV-L, 75 %). Die Finanzierung ist für dreieinhalb Jahre gesichert.
Die Universität Hohenheim ist ein Arbeitgeber, der Chancengleichheit fördert, und ermutigt weibliche Forschende ausdrücklich zur Bewerbung. Die Universität Hohenheim ist Gründungsmitglied der European Bioeconomy University (EBU) und der Euroleague for Life Sciences (ELLS), beides Netzwerke führender europäischer Universitäten, die in den Bereichen Bioökonomie und natürliche Ressourcen zusammenarbeiten.
Weitere Informationen zu allen Stellen bei C4LaNd und zum Bewerbungsverfahren finden Sie unter https://c4land.earth
Elektronische Bewerbungen sind als einzelne PDF-Datei nur über diese Plattform einzureichen (nicht per E-Mail).
Bewerbungsfrist : 17.05.2026
Bitte fügen Sie Ihrer Bewerbung folgende Unterlagen bei:
Die Universität Hohenheim nimmt Bewerbungen über eine sichere Internetseite entgegen. zur Bewerbung
Fg. Ökonomik der Landnutzung (490d)
Fachgebietsleiter
0711 459-24116
E-Mail
Institut für Tropische Agrarwissenschaften (Hans-Ruthenberg-Institut) (490)
Professor
Hohenheim Tropen
Mitglied
E-Mail