PhD Position in den Feldern Rechtswissenschaft, Philosophie bzw. Ethik, Geschichte, Gender Studies oder Theologie

Universität Zürich

Rechtswissenschaftliche Fakultät

PhD Positionen in den Feldern Rechtswissenschaft, Philosophie bzw. Ethik, Geschichte, Gender Studies oder Theologie zu Fragen der Medikalisierung der menschlichen Fortpflanzung
60 %

Der Universitäre Forschungsschwerpunkt (UFSP) "Human Reproduction Reloaded" wird ab dem 1. Januar 2021 während maximal 8 Jahren die fortschreitende Medikalisierung der menschlichen Reproduktion in den Blick nehmen. Als Teil der strategischen Ausrichtung der Forschung der UZH hat er zum Ziel, die gesellschaftlichen Auswirkungen und normativen Implikationen der menschlichen Reproduktion zu untersuchen. Dieser interdisziplinär aufgestellte UFSP vereinigt Forschende aus sechs Fakultäten sowie zahlreiche Disziplinen aus den Geistes-, Sozial-, Medizin- und Naturwissenschaften. Ein zentrales Anliegen des UFSP ist die Nachwuchsförderung in diesem Bereich, weshalb mehrere Doktoratsstellen auch in verschiedenen Bereichen der Sozial- und Geisteswissenschaften zu vergeben sind.

Für mehr Informationen zur Themenstellung und Organisation finden Sie hier einen kurzen Überblick des UFSP: UFSP
Weitere Informationen zu Themenstellungen in den Sozial- und Geisteswissenschaften finden Sie hier: TP1

Ihre Aufgaben

  • Sie verfassen eine Doktorarbeit in den Bereichen Rechtswissenschaft, Philosophie bzw. Ethik, Geschichte, Gender Studies oder Theologie zu Forschungsfragen, die mit der zunehmenden Medikalisierung der menschlichen Reproduktion zusammenhängen.
  • Sie beteiligen sich an den Veranstaltungen des UFSP und nehmen die Möglichkeiten des interdisziplinären Austausches und der interfakultären Vernetzung aktiv wahr.
  • Sie sind fähig und bereit, sich im Anschluss an eine zweijährige Laufzeit um eine weitere Förderung Ihres Dissertationsvorhabens durch einen Drittmittelgeber zu bewerben.

Ihr Profil

  • Sie verfügen über einen ausgezeichneten Abschluss im Bereich der Rechtswissenschaft, Philosophie bzw. Ethik, Geschichte, Gender Studies oder Theologie, wobei gerade auch Verbindungen zwischen diesen Gebieten von Interesse sind (zum Beispiel: Rechtsgeschichte, Rechtsphilosophie, Rechtsethik, feministische Rechtswissenschaft).
  • Sie haben Interesse an der Erforschung der rechtlichen, philosophischen, ethischen und historischen Fragen der menschlichen Fortpflanzung, namentlich den neuen oder zukünftigen Möglichkeiten der medizinischen Steuerung. Wenn möglich weisen Sie dieses Interesse durch entsprechende Vorarbeiten, einen Projektentwurf oder jedenfalls Überlegungen zu einer konkreten Fragestellung in diesem Bereich nach.
  • Sie sind in der Lage, in einem interdisziplinären und internationalen Team zu arbeiten; als Wissenschafts- und Arbeitssprache stehen Ihnen sowohl Deutsch als auch Englisch zur Verfügung; weitere Sprachkenntnisse, namentlich von Landessprachen der Schweiz, sind von Vorteil.
  • Sie verfügen über eine eigenständige und speditive Arbeitsweise und sind belastbar.

Wir bieten Ihnen

  • Konzentration auf das Dissertationsprojekt und regelmässiges Feedback von qualifizierten Peers und Expert*innen aus den verschiedenen beteiligten Fachbereichen.
  • Ein anregendes Umfeld mit höchster Fachkompetenz aus allen mit der Fragestellung zusammenhängenden Bereichen sowie exzellente Möglichkeit zur Vernetzung mit Fachwelt und Öffentlichkeit.
  • Attraktive Anstellungsbedingungen (SNF-Bedingungen, befristet auf 3 Jahre), inkl. flexible Arbeitszeiten.

Arbeitsort

Universität Zürich, je nach fachlicher Zuordnung des Projektes an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät oder einem Institut der Philosophischen bzw. der Theologischen Fakultät.

Stellenantritt

Ab 1. Januar 2021 nach Vereinbarung zwischen Betreuer*innen und Beweber*innen.
Ihre Bewerbung reichen Sie bitte bis zum 30. Oktober 2020 ausschliesslich elektronisch in einem einzigen PDF-Dokument ein an Prof. Dr. Ulrike Babusiauxoder klicken Sie auf den Button "Jetzt bewerben".

Weitere Auskünfte

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
Prof. Dr. Ulrike Babusiaux, Tel. 044 634 3119
oder
Prof. Dr. Andrea Büchler, Tel. 044 634 4846

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