Assistenzprofessur für Astrophysics with Heavy-Ion and Laser Beams

Technische Universität Darmstadt

Am Fachbereich Physik der Technischen Universität Darmstadt ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

Assistenzprofessur (W2, Tenure Track) „Laboratory Astrophysics with Heavy-Ion and Laser Beams“

zu besetzen.

Gesucht wird ein aufstrebendes wissenschaftliches Talent mit einem für den entsprechenden Karrierestand ausgezeichneten wissenschaftlichen Profil, das durch eine herausragende einschlägige Promotion und Forschungserfahrung in mindestens einem der Bereiche der Physik der Hochenergiedichte, der Plasmaphysik mit Ionenstrahlen und Laserstahlen, der Materiezustände unter extremen Bedingungen oder moderner Verfahren zur Herstellung und Charakterisierung von Plasmen sowie durch Publikationen in einschlägigen Fachzeitschriften dokumentiert wird.

Die Professur soll das Arbeitsgebiet Plasmaphysik mit einem Fokus auf Plasmaphysik mit Ionenstrahlen und Laserstahlen in Forschung und Lehre vertreten. Zu den wissenschaftlichen Zielen gehört es, experimentelle Daten zu Materiezuständen unter extremen Bedingungen für die Modellierung von z. B. Planetenkernen oder stellarer Plasmen durch die Nutzung der jetzigen und künftigen Anlagen der GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH (GSI) und der Facility for Antiproton and Ion Research (FAIR) zu gewinnen. Dafür entwickelt die erfolgreiche Kandidatin oder der erfolgreiche Kandidat die nötigen wissenschaftlichen Konzepte einschließlich der Messaufbauten und Messmethoden.

Die Professur fügt sich während der Tenure Track-Phase in die in Darmstadt existierende Expertise im Bereich der laserbasierten sekundären Strahlungsquellen und der nuklearen Photonik ein. Dafür baut die erfolgreiche Kandidatin oder der erfolgreiche Kandidat eine enge Kooperation mit der Abteilung Plasmaphysik an der GSI sowie mit Fachgebietsleitungen am Institut für Kernphysik (IKP) der Technischen Universität auf. Mittelfristig wird erwartet, dass die Professur die Technische Universität Darmstadt sowohl in der HED@FAIR Kollaboration als auch im APPA Forschungsschwerpunkt (Atom- und Plasma-Physik, Angewandte Forschung) von FAIR vertritt. So fördert die Professur die Vernetzung zwischen der Technischen Universität Darmstadt und der GSI hinsichtlich der experimentellen Plasmaphysik und wird die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Forschungsinstitutionen weiter ausbauen.

Es wird ein wissenschaftlicher Lebenslauf erwartet, der schon erste Erfolge aufweist und klar das Entwicklungspotenzial der Kandidatin oder des Kandidaten aufzeigt. Auf Engagement in der Lehre in den Bachelor- und Master-Programmen der Physik wird Wert gelegt. Eine Bereitschaft zur Beteiligung in der akademischen Selbstverwaltung wird vorausgesetzt. Ein schriftliches Lehr- und Forschungskonzept ist vorzulegen; darin soll im Besonderen auf Kooperationsabsichten am Fachbereich und der GSI sowie an der Universität eingegangen werden.

Die Assistenzprofessur ist ausgestaltet als Qualifikationsprofessur gemäß § 64 HHG (Hessisches Hochschulgesetz); finanziert wird sie durch das Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (www.tenuretrack.de), dessen Regularien sie ebenfalls folgt. Dementsprechend soll die wissenschaftliche Tätigkeit nach der Promotion vier Jahre nicht übersteigen.

Die Einstellung erfolgt in einem Beamtenverhältnis auf Zeit für die Dauer von sechs Jahren. Die Besoldung erfolgt nach der W-Besoldung (Besoldungsgruppe W2 nach Hessischem Besoldungsgesetz). Eine vergleichbare Anstellung im Angestelltenverhältnis ist möglich.

Für die Assistenzprofessur ist ein Tenure Track vorgesehen. Das Vorliegen entsprechender Leistungen in Forschung und Lehre wird im Rahmen des Tenure-Verfahrens überprüft, welches eineinhalb Jahre vor Ablauf der Assistenzprofessur eröffnet werden kann. Nach einer erfolgreichen Bewährungsphase von sechs Jahren ist der unmittelbare Übergang in eine unbefristete Professur vorgesehen.

Die Technische Universität Darmstadt strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen am Personal an und fordert deshalb besonders Frauen auf, sich zu bewerben. Bewerberinnen und Bewerber mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 oder diesen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Die Technische Universität Darmstadt ist als familiengerechte Hochschule zertifiziert und verfügt über ein Dual Career Programm.

Bewerbungen sind mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf inkl. bisheriger Forschungs- und ggf. Lehrtätigkeit, Schriftenverzeichnis, Kopien der Abschlusszeugnisse) sowie mit einem Lehr- und Forschungskonzept unter Angabe der Kenn-Nummer in einer Datei an den Dekan des Fachbereichs Physik, Prof. Dr. Thomas Aumann (dekanat@physik.tu-darmstadt.de) zu senden.

Mit dem Absenden Ihrer Bewerbung willigen Sie ein, dass Ihre Daten zum Zwecke des Stellenbesetzungsverfahrens gespeichert und verarbeitet werden. Sie finden unsere Datenschutzerklärung auf unserer Homepage.

Kenn-Nr. 270

Veröffentlicht am

08. Juli 2021

Bewerbungsfrist

05. September 2021

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